Café YUCCA
Häringstrasse 20
8001 Zürich
Telefon 043 244 74 88
cafeyucca@stadtmission.ch
Lageplan
Öffnungszeiten
Montag bis Samstag
10.30 bis 13.00 Uhr
16.00 bis 23.00 Uhr
Sonntag
16.00 bis 23.00 Uhr
Sonn- und allgemeine Feiertage
vormittags geschlossen
YUCCA+ startet am 1. September 2009
Yucca+ heisst das Projekt für eine kirchliche koordinierte Passantenhilfe der Evang.-ref. Kirchgemeinden in der Stadt Zürich.
Die Zürcher Stadtmission hat gemeinmsam mit Initiantinnen aus den Altstadt-Kirchen ein Konzept für eine koordinierte Passantenhilfe entwickelt.
Eine zentrale Passantenhilfe Yucca+ bietet unbürokratische Überbrückungshilfe für Passanten, die in finanzielle und / oder soziale Not geraten sind. Die Passantenhilfe Yucca+ begegnet ihrem Klientel achtsam und respektvoll. Die Umgangsweise und die Räumlichkeiten spiegeln die Würde der Klienten. Die Klienten können sich in den Räumen vom Café Yucca während der Öffnungszeiten aufhalten.
Die zentrale Passantenhilfe Yucca+ ist Garantin dafür, dass
- Passanten nicht draussen schlafen müssen, wenn sie dies nicht möchten
- Sie etwas zu Essen und zu Trinken bekommen
- Sie Zugang zu medizinischer Versorgung erhalten
- Passanten Zugang zu Beratung durch die MitarbeiterInnen von Yucca+ erhalten, wenn sie dies wünschen
Weitere Ziele sind:
- Optimierung tragfähiger Hilfe, den einzelnen Betroffenen Anstoss zur Problemlösung geben
- Erhöhte Professionalität durch Spezialisierung und Vernetzung. Die kirchliche Passantenhilfe, aller evang.-ref. Kirchgemeinden der Stadt Zürich und wenn immer möglich der römisch- kath. Kirchgemeinden, wird koordiniert und professionalisiert.
- Die Passantenhilfe wird von einer zentralen Stelle in der Stadt Zürich geleistet.
- Den Hilfesuchenden ist klar, dass sie kirchliche Unterstützung an einer Stelle in der Stadt erhalten.
- Die Kirchgemeinden und die Pfarrerschaft können jederzeit Auskunft über die erteilte Unterstützung durch die Stelle koordinierte Passantenhilfe erhalten.
- Die Beratung und Unterstützung sind niederschwellig
- Es wird eine Weiterbildung für die Pfarrerschaft und SDM zum Thema Passantenhilfe aufgebaut
Auswirkungen auf die Hilfe an der Pfarrhaustür:
Passanten können zur zentralen Passantenhilfe vermittelt werden, dort kann ihnen bis spät in die Nacht und am Wochenende geholfen werden. Ist die zentrale Passantenhilfe beim Klientel gut bekannt und angenommen, werden sich Passanten auch direkt dorthin wenden. Dies bedeutet eine Entlastung für die Seelsorgeteams an der Pfarrhaustür. Die zeitlich belastete Situation an der Pfarrhaustür wird entspannt.
Im September 2009 werden die MitarbeiterInnen der Kirchgemeinden umfassend über die Umsetzung in einer Veranstaltung informiert.
Für die Zürcher Stadtmission:
Regula Rother, Leiterin
Das Projektteam:
Renate von Ballmoos, Pfarrerin Predigerkirche, Präsidentin Zürcher Stadtmission
Christoph Sigrist, Pfarrer Grossmünster, Dozent Universität Bern
Lilo Dätwyler, Sozialdiakonische Mitarbeiterin, Kirchgemeinde St. Peter