Zürcher Stadtmission
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Die lange Tradition der Zürcher Stadtmission

Randständigen, bedürftigen und von der Gesellschaft ausgeschlossenen Menschen galt die Sorge der Zürcher Stadtmission von Anfang an. Das heisst: Seit 1862, als sie unter dem Namen „Stadt- und Landmission“ von der Evangelischen Gesellschaft des Kantons Zürich gegründet wurde. Schon damals verstand sie ihren Auftrag als diakonisch, das heisst als konkrete Arbeit für Benachteiligte.

Angebote folgen dem gesellschaftlichen Wandel

In den ersten Jahren standen Krankenbesuchen und die aufsuchende Arbeit im Gastgewerbe und im so genannten Milieu im Vordergrund. Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden die Gastgewerbeseelsorge und die Mitternachtsmission, die bis heute Teil der Stadtmissions-Arbeit geblieben sind. Aber dem Wandel der Gesellschaft und der Bedürfnisse entsprechend in neuer Form. Die Stadtmission war immer wieder ein umstrittener Arbeitszweig der Evangelischen Gesellschaft, nicht alle Kreise fanden diese „freierer Art der Seelsorge“ (Jahresbericht 100 Jahre Stadtmission) richtig.

Die wirtschaftlichen und politischen Krisen in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts spürte auch die Zürcher Stadtmission. Sie stand mehrmals finanziell am Abgrund. In den 50er-Jahren fand sie eine solide finanzielle Basis und neue Perspektiven. Unter anderem dank dem Auftrag der evangelisch-reformierten Landeskirche für die Gastgewerbeseelsorge (1954), durch die Neuausrichtung von Hausbesuchen (1956) und die Gründung der Telefonseelsorge (1957).

Projekte aufbauen und dann loslassen

1967 begann die Zeit der Halbstarken und Rocker – ein neues Arbeitsfeld für die Zürcher Stadtmission im Niederdorf. 1973 wurde das „Jugendcafé“ im Foyer am Limmatquai eingerichtet. 1974 wurden die „Chinderhäuser“ im Quartier Aussersihl gegründet.

Dann die Ablösung: 1978 wird die Telefonseelsorge unter dem Namen „Die dargebotene Hand“ zum selbständigen Verein. 1982 folgen die „Chinderhäuser“ in die Eigenständigkeit.

Die moderne Zürcher Stadtmission

In den 90er-Jahren des letzten Jahrhunderts fanden tragende Arbeitszweige der Zürcher Stadtmission zu einer zeitgemässen Form: Menschen in schwierigen Lebenslagen trafen sich fortan im „Café YUCCA“ und die Mitternachtsmission wandelte sich zur Anlauf- und Beratungsstelle „Isla Victoria“ für Frauen aus dem Sexgewerbe.